Nach verschiedenen Angaben kamen zwischen 60 und 150 Menschen auf den Levi-Klein-Platz, um an der Lichterkette teilzunehmen, zu der Initiator Jörg Kock aufgerufen hatte.

Diesmal waren Medienvertreter nicht präsent. Trotz Pressemitteilung wurde weder vorher informiert, noch nachher berichtet.

Nicht falsch verstehen. Das ist eines der Narrative, welches von „Spaziergängern“ gerne genutzt wird. „Staatsmedien“ und „Obrigkeitshörige“ würden nicht über essenzielle Ereignisse berichten, oder diese verfälscht darstellen. Dass die Verlage und Medienhäuser grundsätzlich Auflagen erreichen müssen, um wirtschaftliche Einnahmen zu generieren und damit nicht zuletzt ihre Angestellten bezahlen zu können, verstehen die selbsternannten „Querdenker“ nicht.

Ich habe eine Ansprache vorbereitet und verlesen, die man sich hier bei YouTube anhören kann, oder am Ende des Beitrags als Dokument zum Nachlesen herunterladen kann.

Nachdem wir mit einigen Teilnehmenden gesprochen haben, entschieden wir uns dazu, die Versammlungen bis auf Weiteres fortzuführen.

Als wir uns anschickten die Versammlung zu beenden, wollten die „Spaziergänger“ über den Levi-Klein-Platz laufen. Um an der Abzweigung Jostes-Gäßchen keine Eskalation zwischen der Polizei und den geduldeten Demoteilnehmern zu riskieren, verständigten wir uns in Absprache mit den Einsatzkräften darauf, dass sie an einer Absperrung abgeleitet werden, die direkt am Levi-Klein-Platz vorbeiführte.

Die „Spaziergänger“, die schon lange den Sinn ihrer unangemeldeten Demo vergessen hatten, versuchten auf dem Rückweg erneut über den Levi-Klein-Platz, diesmal von der Johanneskirche kommend zu laufen. Dies habe ich abgelehnt und habe angekündigt so lange unsere Versammlung nicht aufzulösen, bis deren „Spaziergang“ beendet ist.

Sie wurden erneut um den Levi-Klein-Platz geleitet, mussten aber diesmal den Weg über Jostes-Gäßchen nehmen und wurden schließlich auch beim dritten Versuch nicht mehr in die Nähe des Levi-Klein-Platzes gelassen.

Nachdem die unangemeldete Versammlung am Rathaus beendet werden sollte, eskalierte die Situation offensichtlich doch noch. Somit zeigte sich die hässliche Fratze der angeblich für „Frieden, Freiheit und Demokratie“ eintretenden, in Wirklichkeit undemokratisch, unsolidarisch und asozial agierenden Spaziergänger für alle sichtbar und sie schafften es tatsächlich in eine Pressemeldung der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis.

Fazit: Eine friedliche Lichterkette mit vielen Menschen, die sich weiterhin solidarisch gezeigt haben und trotz Pandemie in Freiheit, Frieden und demokratisch den Menschen gedacht haben, die wir an Covid-19 verloren haben und ihre Solidarität mit den Menschen bekundeten, die an den Folgen der Erkrankung heute noch leiden müssen.

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